Trekking

Der Plan, im Everestgebiet trekken zu gehen, wurde wieder verworfen, da es im Januar dort wirklich viel zu kalt ist. So bin ich „nur„ mit einer Freundin eine Woche im Annapurnagebiet herumspaziert. War auch schon genial.

Was hoffentlich auch genial wird, ist das Earthquakerebuilding-Projekt im Nuwakot, bei dem ich ab 28. Januar mitmache. Es wurde sich auch kreativ betaetigt, mit Blick ueber den See.

Hier noch ein paar Bilder vom Trek und allgemein den letzten paar Wochen:

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Blasphemie!!

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Poonhill Sonnenaufgang. Zu sehen die berge Annapurna und Machhapuchhre…die Fotos sind alle nicht von mir, sondern von der megagenialen Freundin. Schankedoen

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Jaaa, geile neue Kamera, Freundin. Und ca. 10000000 Steinstufen

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Chillen in den heissen Quellen…ganz nepalesisch-keusch mit T-shirts.

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Malen zu zweit mit ganz giftiger Farbe bzw. Lack…wars schon wert.

Liebe Gruesse, Ruthi

 

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Happy new year

Hallooo. Ja, das „bisschen mehr als 2 Wochen“ hat sich ziemlich gezogen, weil mein Laptop kaputt gegangen ist. Zum neuen Jahr muss aber wieder ein Bericht sein. Seit meiner letzten Meldung ist nicht so viel passiert. Ich habe vor allem Pokhara genossen und viele nette Leute aus der ganzen Welt kennengelernt. Jetzt bin ich bei den nepalesischen Freunden von Freunden nahe Kathmandu in einem Bergdorf. Die Familie ist sehr nett. Supersüße Kinder!! Ich werde im Januar noch ein bisschen da bleiben und dann zusammen mit anderen trekken gehen. Wo, wissen wir noch nicht genau. Im Februar werde ich mit dem Programm „all hands“ Erdbeben-Aufbauarbeit leisten. Anfang März mache ich einen 10 tägigen Meditationskurs, bin schon sehr gespannt, und dann den Annapurna Circuit. Danach komme ich eh schon wieder nach Hause 😀

IMG_20151230_125007Jawohl, die Bildqualität ist schlecht. Ich konnte die Kamera nicht mit den Handy verbinden, darum habe ich die Bilder abfotografiert. Das Haus hier ist un der Nähe von Pokhara.

IMG_20151230_125037Wir haben einen Kunstkurs für Kinder gemacht. Sehr lustig und farbenfroh.

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IMG_20151230_125207Dhalbat. Reis mit Linsensuppe und anderem gutem Essen, das Nationalgericht. Kann man echt jeden Tag haben.

IMG_20151230_125355Es gibt hier sehr viele Hunde und kaum Katzen. Aber die paar sind sehr süß.

IMG_20151230_125426Sonnenaufgang über den Annapurnagipfeln…ich freu mich sooo aufs trekken.

IMG_20151230_125453Wir haben uns das Australian Basecamp angeschaut…da wars klar. Ich muss in die Berge.

IMG_20151230_125523Lizard again.

IMG_20151230_125642Meine neuen Freunde. Manchmal ziemlich anstrengend.

IMG_20151230_125710Gemeinsam Badminton spielen. Total professionell.

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Ein frohes neues Jahr an alle. Ich liebe Nepal, freue mich aber auch schon wieder auf euch. Feiert schön!

 

Für die nächsten 2 Wochen (vielleicht auch etwas länger) werdet ihr jetzt vermutlich nichts von mir hören, weil ich morgen früh in ein kleines Bergdorf namens Dhampus abreise. Es liegt in der Nähe des Annapurna-Gebiets und ich glaube nicht, dass sie da Internet haben. Wenn ich die Möglichkeit dazu habe folgt aber wieder ein detailierter Bericht meiner Reise 😀

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Anders als erwartet

Vielleicht ist jemand mein letzter Beitrag etwas unpräzise und unmotiviert vorgekommen…das wäre eine richtige Annahme. Während ich diesen Text schrieb war ich nämlich in Gedanken damit beschäftigt, ob ich die Arbeit im Horsesresort aufgeben und etwas anderes machen soll. Ich hätte es dort keine 6 Monate ausgehalten…dieser Ort war wirklich eine Enttäuschung. Das Geld, das ich investiert habe, wurde nicht zum Wohl der Pferde verwendet, sondern bloß von den Chefs dort eingezogen, die das Prinzip des Volunteering beispiellos missbrauchen (keine weiteren Details zu diesem Thema, ist einfach zu deprimierend)

Jedenfalls befinde ich mich jetzt mit den beiden anderen Volunteers, die in Meghauli ausgenutzt wurden, in Pokhara. Wir halten Ausschau nach neuen Volunteermöglichkeiten und genießen diese tolle Stadt.

Nun aber zu den schöneren Neuigkeiten, den vielen Eindrücken, die ich Nepal bis jetzt hatte:

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Das hier ist ein Stupa (buddhistisches Heiligtum) in Kathmandu. Man sieht es auf dem Bild nicht, aber er ist von vielen hinduistischen Statuen umgeben. Buddhismus und Hinduismus sind die zwei wichtigsten Regionen in Nepal, die friedlich nebeneinander existieren.

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Um einiges eindrücklicher als die Tempel und anderen Bauwerke fand ich allerdings, dass überall Straßenhunde herumliegen. Es ist wirklich bemitleidenswert, zumindest in Kathmandu. In anderen Regionen Nepals sind die Hunde glücklicher und gesünder.

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Nachdem ich Meghauli mit dem Bus erreicht habe (den letzten Teil der Strecke auf dem Busdach, sehr genial) haben mir diese zwei Mädchen (mit furchtbar komplizierten nepalesischen Namen, die ich sofort vergessen habe) geholfen, meinen Rucksack bis zum Haus der Gastfamilie zu transportieren, bei der ich einige Zeit gewohnt habe.

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Hier zu sehen ist die Ziege besagter Gastfamilie. Alle hier haben Ziegen und Hunde, außerdem gibt es Kühe, Büffel und viele Hühner.

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Die meisten Menschen in Meghauli leben von der Landwirtschaft. Im Gegensatz zu den Dörfern zu Hause gibt es nicht wirklich ein Zentrum, jedes Haus hat gleich sein Feld daneben. Daher bedeckt Meghauli eine sehr große, aber nicht dicht besiedelte Fläche, zum Horsesresort musste ich jeden Tag 20 Minuten gehen.

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Im Dschungel, gleich neben dem Dorf leben viele wilde Tiere, die man von einem Plateau aus gut beobachten kann. Vor allem Nashörner und Hirsche, es soll aber auch Tiger, Krokodile und Leoparden geben, von denen ich aber nichts gesehen habe.

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Ehrlich gesagt sind mir die Nashörner auch lieber, die sind noch verhältnismäßig ungefährlich, man hat mir aber erzählt, dass manchmal nachts welche ins Dorf kommen und Häuser zerstören. Wo ich gewohnt habe war in dieser Hinsicht kein Risiko, aber es gibt anscheinend einen verrückten Typen, der sein Haus schon zum vierten Mal neu gebaut hat, immer an der gleichen Stelle, ohne sich drum zu kümmern, dass jeder sagt, er sollte wegen der Nashörner woanders bauen.

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Innerhalb von wenigen Tagen habe ich Reiten gelernt, die anderen Volunteers sind wirklich gute Lehrer und Pferdeexperten.

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Kurz bevor dieses Foto gemacht wurde bin ich zum ersten Mal mit dem Pferd galoppiert…das war wirklich ein verrücktes Erlebnis.

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Wie bereits gesagt sind wir mit den Tieren (Pferde und Hunde) wurdervoll und mit gewissen Menschen gar nicht ausgekommen und daher mit dem Bus nach Pokhara gefahren. Auf dem Foto kann man es nicht so gut sehen, aber hinter den mit dichtem Dschungel bewaldeten Bergen kann man Himalyagipfel erkennen.

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Allerdings nur wenn es schön ist, bei schlechtem Wetter ist die Atmosphäre allerdings auch sehr beeindruckend.

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Sobald ich eine neue Möglichkeit zum Volunteeren gefunden habe, werde ich wieder berichten.

Die ersten Tage in Nepal

Hallo mal wieder,
die Internetverbindung hier ist nicht besonders toll und es gibt viel zu tun, daher schreibe ich erst jetzt. Es geht mir hier gut, die Leute sind alle nett. Ich bekomme sehr gutes (und oft viel zu viel) Essen. Vor allem mit den zwei anderen Volunteers hier (aus der Schweiz) verstehe ich mich sehr gut. Sie kennen sich super mit Pferden aus und haben mir schon viel beigebracht. Ich werde, sobald ich kann, Fotos schicken, im Moment gibts da Probleme mit dem hochladen.
Ich hoffe es geht euch allen gut,
beste Grüße aus Meghauli

München-Istanbul-Kathmandu

Hallo aus Kathmandu,

der Flug war ziemlich gut, vor allem Dank netter Leute, die das selbe Reiseziel hatten wie ich. Genialerweise hatte ich auf beiden Flügen einen Fensterplatz. Ich habe viel gesehen und nichts erkannt. Zum Beispiel diese Berge, die ich kurz nach dem Abflug in München fotografiert habe. Ich glaube sie befinden sich irgendwo in Österreich.

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Nach erfolgreichem Umstieg in Istanbul und ca. 7 Stunden Flug konnte ich, kurz vor der Landung in Kathmandu, diese Himalayagipfel im Sonnenaufgang bestaunen.

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Heute sind wegen einem religiösen Fest die Verkehrsverbindungen nicht besonders gut. Daher werde ich eine Nacht in Kathmandu bleiben und mich morgen früh auf den Weg nach Meghauli, im Chitwan Nationalpark, machen und dort meine Tätigkeit als Volunteer beginnen.